Master-Trainingslager in Lindow (06. – 08.10.2017)

Zum „X. Mal“ im Sport- und Bildungszentrum Lindow in Brandenburg

Wer:  Schwimmer des Treptower SV Berlin e.V.
Biene, Robin, Danilo, Jörn, Sigrun, Jörg, Andreas, Jana, 2x Kerstin, Thommy, Janosch, Lisa, Tina, Simone, Stefan, Pascal, Patrick, Andrea, Ines, Jörg-Uwe, Daphi, Anke und Reiseleiterin Grit (Anja war leider zu erkältet, um mitzufahren)

Was: Trainingslager der Masters

Wann: 06.-08.10.2017

Wo: Sport- und Bildungszentrum Lindow in Brandenburg:
Schwimmhalle, Sporthallen, Saunen, Seminarräume; im Außenbereich Beach-Volleyball-Felder, Fußballplätze, Kletterturm

Gruppenbild 2017

 

Das Sturmtief Xavier hatte am Donnerstag, dem Vorabend unseres Sportwochenendes in Berlin den Notstand verursacht und somit gab auch auf den Straßen Brandenburgs viele Sturmschäden. Leider waren sogar Tote zu beklagen.

Trotzdem ging es am Freitag, gleich nach Feierabend, erwartungsvoll Richtung Norden. Um 18.00 Uhr war der erste Treff in der Schwimmhalle mit einem 50 Meter-Becken. Die erste Herausforderung! Das Vereinsbecken in der Schwimmhalle in Baumschulenweg hat nur 25m Länge. Und statt einer Stunde waren 2 Stunden Training angesagt. Alle Schwimmarten mit und ohne Hilfsmittel. Wie lang uns am Anfang die Bahnen vorkamen…

Das verdiente gemeinsame Abendbrot schmeckte. 
Anschließend gab es eine Bilder-Show mit kurzen Filmclips über die letzten neun Trainingslager in Lindow. Es wurde viel gelacht. Ein Film über die Ausübung des Startsprunges wurde sogar mehrmals abgespielt. Wir, Kerstin und Andrea, zwei „neue“ Mitglieder und vor allem erstmals in Lindow, stellten uns vor…
Gleichzeitig wurde festgelegt, dass wir doch den Bericht schreiben könnten. Das machen wir doch gern 😉

Am Samstag, ging es noch vor dem Frühstück in die Halle. Wieder für 120 Minuten. Die Wettkampfschwimmer bereiteten sich auf bevorstehende Wettkämpfe im Dezember vor. Ein tolles schwedisches Buffet hatte für jeden Geschmack etwas dabei; dann ging´s in eine von den drei Turnhallen. Stretching, Dehnen, Tischtennis, Federball. Da kam Ferienlagerfeeling auf: Um den Tisch rennen und Tischtennis spielen, herrlich.

Zum ersten Mal gab es nach dem Mittagessen Mittagsruhe! Das tat gut. Denn dann wurden alle Kräfte wieder für die nächsten zwei Stunden in der Schwimmhalle gebraucht. Das Saunen im Anschluss lockerte die strapazierten Muskeln für das gesellige Beisammensein nach dem Abendbrot in der Sportlerbar. Diesmal bekam ich das Gefühl von Schuldisco, oder noch besser von Klassendisco. Die Treptower Masters nahmen den größten Platz der Tanzfläche ein und tanzten im Kreis. Der eifrige Turniertänzer aus der anderen Sportgruppe hatte kaum noch Platz. Der Discjockey gab sich Mühe, jeden Musikwunsch zu erfüllen. Als jedoch nach einigen Stunden hör – und tanzbarer Musik, Helene Fischer atemlos durch die Nacht rief, verließ ich (Kerstin) fluchtartig den Partykeller, um meine verdiente Nachtruhe zu beginnen. Wie der Abend nach 23 Uhr weiter verlief, müssen andere berichten.

Sonntag, Abreisetag:

Bereits routiniert trafen wir uns um 7.00 Uhr am Beckenrand. Sabine hat für Abwechslung im Wasser gesorgt und Start-, Sprint- und Taucheinlagen, kombiniert mit schnellen Ausstiegen über den Beckenrand, organisiert. Wer wollte, konnte auch das Warmwasserbecken zum Entspannen nutzen.

Nach dem Frühstück – hier sei dem Küchenteam gedankt -, fand das Wochenende bei herrlichstem Herbstwetter seinen Ausklang bei einer ca. 7 km langen Umrundung des Wutzsees.
Aus dem Spaziergang wurde ein Geländelauf mit Schwierigkeitsstufe 3. Ständig lagen umgestürzte Bäume im Weg. Es war interessant zu beobachten, wie unterschiedlich die Strategien bei der Überwindung der Hindernisse waren. Zum Glück kamen alle unverletzt wieder im Hotel an.

Und – schade, schade -, nach dem Mittagessen war dieses tolle sportliche Wochenende auch schon vorbei. Alles klappte wie am Schnürchen. Großen Dank an die perfekte Reiseleitung, das Hotel-Team, das Küchenteam, den Gärtner, die Putzfrau….

Wir kommen gerne wieder mit!
Andrea und Kerstin

Master-Trainingslager in Lindow (07. – 09.10.2016)

Wieder ist es Oktober, und wieder hatte ich mich zum Trainingslager in Lindow angemeldet.

Das war im August, es war warm, und der Herbst lag in weiter Ferne. Aber das Wochenende in der Prignitz rückte unerbittlich näher. Wie schon im letzten Jahr plagten mich die Zweifel – werde ich das Pensum schaffen? Geht mir irgendwann die Puste aus? Gedanklich suchte ich nach letzten „Fluchtwegen“, doch schließlich war es soweit: Renate wartete in Grünau mit dem Auto auf mich.

Die Fahrt nach Lindow verging wie im Flug, naja, mit einem Stau und Blick auf die Uhr. Die erste Trainingseinheit im Wasser würde etwas kürzer ausfallen, keine von uns beiden war da besonders – nun ja – traurig.

Um 19 Uhr waren wir in der Halle. Erleichterung- heute Abend schwammen wir auf einer 25 m- Bahn. Das war gut, an der Wende immer mal durchschnaufen, das Ziel näher im Blick.

Das ließ sich gut an, das erste Wassertraining machte Spaß und Lust auf mehr.

Die Mensa in Lindow auch. Abends gibt es ein warmes und kaltes Buffet, wir aßen mit Appetit, und die Vorfreude auf die nächsten zwei Tage war zu spüren. Besonders dann etwas später auf unserer schon legendären Flurparty. Matze sorgte für musikalische und leuchtende Unterhaltung, wir fühlten uns auch dank einiger mitgebrachter (Zeigefinger hoch!) hochprozentiger Getränke sehr wohl. Alte Zeiten wurden „ausgepackt“, an Trinksprüchen mangelte es auch nicht. Die Reihen lichteten sich erst, als die Securityhausdame darauf verwies, das es durchaus Leute gäbe, die schlafen wollten. Ja? Na gut. Die mitgebrachten Flaschen stießen auch nicht nur auf Wohlwollen, und schließlich schwebte auch die nächste 7-Uhr- Wassereinheit wie ein Damoklesschwert über unseren Köpfen, also ab ins Bett.

Gruppenbild 2016

Oh man, der Wecker klingelte gnadenlos und ausdauernd. Aber um 7:00 Uhr waren wir im Wasser. War das schon immer so kalt? Und wo bitte war die Trennwand? 50 m, na gut. Jörg- Uwe saß nur zu Beginn des Einheit auf seinem Trainerstuhl, später lief er gestikulierend und korrigierend am Becken auf und ab. Und er lief viel, denn das Programm war abwechslungsreich und schwamm sich gut weg. Nach der Einheit mit den Paddels war Schluss, einige tauchten kurz im Wärmebecken ab.

Das Frühstück war großartig, und wir hatten Hunger. Zwischendurch immer mal kritische Blicke nach draußen, es regnete. Was würde aus unserer Radtour werden? Allein Grit war zuversichtlich- der Regen würde schon pünktlich um elf aufhören- und er tat uns den Gefallen. Insgesamt 23 Kilometer wurden weggeradelt, mit Halt diesmal in Zippelsförde. Hier sorgten unsere bestens präparierten Lunchpakete für gute Laune, und die Musik im Hintergrund des kleinen Festes beim Angelverein machte schon mal Lust auf das Abendprogramm- die Sportlerdisco ist Pflicht wie die Trainingseinheiten im Wasser!

Alle ziehen an einem Strang

Wir waren fast um den Gundelacksee geradelt, als sich der Wettergott doch noch entschloss, uns nass  regnen zu lassen. Aber tapfer trugen wir die Räder über die glitschige Brücke des Rhin, mal gucken, wie die Gesichter auf den Fotos aussehen. Zurück in Lindow ließ es sich der „harte“ Kern der Eisesser nicht nehmen, wie jedes Jahr im Stadtcafè eine Erinnerung an den letzten Sommer zu genießen.

Noch ein kurzer Koffeinnachschub im Wintergarten, und zack verschwanden die ersten Sportlerin der Koje.

Um 16 Uhr: WASSER, diesmal im Becken. Die Trennwand war oben, schon schlich sich das: „Ich-schaffe-das- Gefühl“ wieder ein. Jörg- Uwe erklärte uns noch die neuesten Techniken des Startsprunges- jede bzw. jeder von uns durfte sich per Unterwasserkamera dokumentiert seine Schwächen und Stärken vom Trainer zeigen lassen. Cooles Teil. Und sage niemand, wir lernen nicht. Janosch, Ines, Biene übten auch später noch, und sie wurden von Sprung zu Sprung besser.

Bei mir im Wasser rutschte es so richtig, das Wasser „fühlte“ sich griffig an. Anja versteht es, zu motivieren, komm, ein Zweihunderter geht noch. Recht hatte sie.

Das Abendessen war von gewohnter Qualität, nur Sabine war nicht recht zufrieden. Was? Kein Schokopudding mehr? Da aß die Jana ihren mit besonderem Appetit, keine Frage. Wer nun mal zuletzt kommt…

Die Party im Keller ging bis zur Geisterstunde. Wir tanzten zu Musik von alten Herren wie City und Westernhagen, „My name is not Susan“ erinnerte an Whitney, wir schwangen Lassos wie Indianer, sprangen wie die Tiger oder sangen uns nach Westerland. Wir hatten Spaß, so  manche Gesangs- und Tanzeinlage förderte zudem andere Muskeln- und sorgte später für guten Schlaf, bis ja, oh, was ist denn das für ein Geräusch- kurz vor 7 wieder der Wecker klingelte.

Daphna und ich waren uns nicht sicher- welche Gespenster guckten uns da im Spiegel an?

Ab ins Wasser. Halt- wo bitte ist die Trennwand? Wieder die langen Bahnen, der Trainer hatte das Programm an die Startblöcke geklebt- 11 x 300 m. Auch die gingen vorbei, naja, mit ein wenig Improvisation. Heißt, zwischendurch mal kurz unter die Dusche und ins Aufwärmbecken (der Trainer selbst war im Wasser, da konnte sich der Schweinehund mal aus seinem Versteck trauen).

Nach dem Frühstück war noch ein Spaziergang rund um den Wutzsee geplant, für Renate, Daphna und mich war jedoch schon jetzt Schluss. Familiäre Dinge zwangen uns zur frühen Heimfahrt, hoffen wir, dass diese ein gutes Ende nehmen.

Und aller Vorbehalte zum Trotz- es war ein schönes, sportliches und vor allem fröhliches Wochenende. Wir hatten bei aller Anstrengung Spaß, haben Zeit miteinander verbracht, uns auch mal anders als „nur“ im Schwimmanzug oder mit Badehose gesehen.

Das machen wir wieder, und ich bin gern dabei!

Anke

Master-Trainingslager in Lindow (09. – 11.10.2015)

Gruppenbild - Lindow 2015

  Gruppenbild Lindow 2015 (5,2 MiB, 287 hits)

1. Ansichten eines Trainingslager-Novizen

000Die Anreise nach Lindow, über romantische brandenburgische Alleen, war recht kurzweilig und nachdem uns der Anblick des Schlosses Meseberg ein erstes Highlight bot, war die Trainingsstätte auch schon fast erreicht.

Die ehemalige Sportschule war ob ihre Lage prädestiniert dazu die volle Konzentration auf das wesentliche sicherzustellen: Nichts zivilisatorisches vermochte abzulenken. Ein bisschen JWD Charme begrüßte uns bei der Einfahrtin das Objekt. Allerdings präsentierte sich der Sportkomplex dann, zu meiner Verwunderung, in einem sehr modernen Gewand. Die Schwimmhalle, die als erstes ins Auge stach, steigerte die Vorfreude auf das wohl anstrengende Wochenende erheblich.

Die insgesamt vier Trainingseinheiten im Wasser machten Spaß und die moderne Halle mit ihren 50m-Bahnen bot uns optimale Bedingungen für ein maximales Trainingserlebnis.
Ein besonderes Highlight sollte die Dokumentation des Startsprungs mittels der vorhandenen Videoanlage werden. Nach einigen Irritationen schaffte der Techniker doch noch woran keiner meiner geglaubt hatte: Die Videoanlage funktionierte und jeder der Lust und Bedarf hatte konnte seinen mehr oder weniger geglückten Startsprung in Zeitlupe genießen.

Ein großes Lob verdiente sich auch die Küche in Lindow. Abwechslungsreiche Kost und eine umfangreiche sowie hochwertige Auswahl zu allen Mahlzeiten komplementierte die gute Leistung des Sportzentrums. Glücklicherweise lagen unsere Trainingszeiten immer vor Frühstück und Abendbrot sodass keine Abwägung zwischen leckerem Essen und einem effizienten Training erfolgen musste.

Auch das Miteinander abseits des Schwimmbeckens kam nicht zu kurz. Während am Freitagabend eine Flurparty mit Vorstellungsrunde den ersten Trainingstag abrundete, gab es für besonders engagierte Sportler am darauf folgenden Abend noch eine Tanzeinheit in der hauseigenen Sportlerbar. Neben den abendlichen Aktivitäten wurde auch tagsüber für einen gelungene Ausgleich zur Wasserzeit gesorgt. Am Samstag ging es mit dem Fahrrad zu einer kleinen Ausfahrt um die Umgebung zu erkunden. Während anfänglich Kälte und fehlende Sonne für ein Motivationsdefizit sorgten änderte sich dies bereits kurze Zeit später. Die Sonne begleitete uns über die gesamte Tour und sorgte für den wahrscheinlich letzten Sonnenbrand in heimischen Gefilden für dieses Jahr. Schwierig gestaltete sich auf unserer Ausfahrt die Suche nach einem Ausflugslokal. Da wir zu dieser Jahreszeit wohl den Großteil der Touristen in der Gegend stellten, war die Auswahl an gastronomischen Einrichtungen für uns relativ überschaubar. Eine Vorhut schaffte es dann den Mitarbeiter eines Veranstaltungshauses in Vielitzsee zu einer Bewirtschaftung des selbigen zu überreden. Sichtlich überrascht von einem leichten Anstieg an Gästen, es waren dann doch 23, gab es kalte Getränke und für die Größeren auch einen Blick auf den See. Um sich von den Strapazen der Tour etwas herunter zu kühlen wurde in Lindow für einige noch tiefgefrorenes Softeis gereicht, andere begnügten sich mit Käfern.

Auch am Abreisetag, nach der letzten kräftezehrenden Wassereinheit, ging es wieder in die Natur. Ein Spaziergang um den See sollte das Wochenende abrunden. Starker Wind und Schatten spendende Bäume sorgten für ein flottes Tempo um nach Ankunft im Sportzentrum eine letzte Mahlzeit einnehmen zu können. Erschöpft aber glücklich ging ein tolles Wochenende für uns zu Ende.

Ein großes Dankeschön an dieser Stelle für ein gelungenes Wochenende an die Reiseleitung Grit und dem sportlichen Leiter des Wochenendes Jörg-Uwe.


2. Bericht vom Masters-Wochenende

Seit einem Jahr schwimme ich regelmäßig im TSV, und alle Sportfreunde gaben sich viel Mühe, mich in ihre Gemeinschaft zu integrieren.
Im Sommer fragte mich Grit, ob ich denn auch mal mit ins Trainingslager nach Lindow im Oktober fahren würde. Dies lag zu dem Zeitpunkt noch in weiter Ferne, also sagte ich spontan JA.
Je näher jedoch das Wochenende rückte, desto größer wurden meine Bedenken: Worauf hatte ich mich nur eingelassen? Würde ich das Pensum schaffen? Wird es für mich als neue „Einjährige“ machbar sein, einige Tage in Gesellschaft mit einem lange zusammengewachsenen Team zu verbringen, ohne dabei abseits zu stehen? Aber schließlich dachte ich mir: hey, es wird Zeit, Gewohnheiten zu ändern und offen zu sein für ein Wochenende in Lindow. Renate nahm mich am Freitagnachmittag in Berlin in Empfang und gemeinsam mit Kerstin stauten wir uns ins Ruppiner Land. Dort ging es dann quasi direkt ins Wasser.
Mein erster Gedanke war- so eine schöne Halle, aber dann: Das ist ja ein 50m Becken 🙁
In der Schwimmhalle Baumschulenweg sind wir auf der kleineren 25m-Bahn unterwegs. Na gut, nichts wie rein und losgeschwommen. Jörg-Uwe hatte den Trainingsplan an die Tafel geschrieben, alle übten routiniert. Mir jedoch kam eine Bahn endlos vor, und die sonst so beliebten kleineren Pausen an der Wende fielen natürlich aus. Um 19:00 Uhr war Schluss mit der ersten Einheit, und ehrlich, so traurig war ich darüber nicht.
Vor dem Abendbrot traf ich noch Daphna und Anja auf meinem Zimmer, gemeinsam gingen wir in den Speisesaal. Beim Anblick all der Köstlichkeiten dachte ich nur, gut, dass wir so viel Sport machen…
Abends saßen wir noch gemütlich beisammen, und ich lernte meine Trainingskameraden mal ohne Badehose, Kappe & Co. kennen. Alle zauberten Köstlichkeiten auf den Tisch, die Stimmung war ausgelassen, Matze sorgte fürs Musikalische und die eine oder andere Flasche Bier oder Wein fürs leibliche Wohlbefinden. Einzig die Ankündigung, am Samstagmorgen um 7:00 Uhr in der Halle antreten zu müssen, ließ die Leute so nach und nach in ihren Zimmern verschwinden.
Als Anjas Wecker kurz nach halb 7:00 Uhr klingelte quälten wir uns aus den Betten, und zack standen wir am Becken. Jörg- Uwe hatte diesmal nur den ersten Teil des Programms an die Tafel geschrieben – das ließ zumindest mich darauf hoffen, dass er es langsam angehen würde. Falsch! Denn er ergänzte es um die nächsten 1000 Meter und um die nächsten… Dabei hatte er uns alle im Auge, korrigierte die eine oder andere Bewegung. Und plötzlich merkte ich, es läuft besser, das Wasser hatte mit einem Mal Griff und die Müdigkeit war weg. Nach zwei Stunden jedoch war ich ziemlich platt, aber auch stolz. Nun war ich doch zuversichtlich, dass ich das Pensum schaffen werde.
Nach dem Frühstück warteten die Räder auf uns, Simone hatte eine Fahrradkarte der Umgebung mit. Wettergott Petrus meinte es gut mit uns – draußen war es zwar kalt, aber die Sonne schien und das bunte Herbstlaub machte ganz einfach gute Laune. Über Großmutz (ginge auch ohne das z!) fuhren wir nach Seebeck, wo wir uns über unsere Lunchpakete (an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön für Grits perfekte Organisation der Reise!) hermachten und auch so mancher Hopfendurst gelöscht werden konnte. Gestärkt radelten wir weiter nach Lindow – doch beim Durchzählen fehlten Grit und Andreas. Nach einiger Zeit waren wir wieder vollständig – ein Insekt hatte Grit für einen Moment außer Gefecht gesetzt.
Zurück im Sportzentrum hieß es dann: Pause! Ausruhen, Lesen, Schlafen, Kaffee – die Reihenfolge ist beliebig. Jeder setzte hier andere Prioritäten. Kurz vor 18:00 Uhr hatte der Trainer zur Technikschulung ans Becken gebeten. Ein Startsprung kann zu einer Wissenschaft werden, dies erfuhren wir zunächst in Theorie, aber später auch in der Praxis. Mittels einer Unterwasserkamera konnte Jörg-Uwe jedem von uns zeigen, wo unsere Stärken oder Schwächen beim Sprung ins Wasser liegen. Das war für mich ein echter Höhepunkt. Spannend zu sehen wie es aussieht, wenn man oder frau springt. Jeder war dran, und in der Zwischenzeit zogen die anderen ihre Bahnen.
Nach einem zünftigen Abendbrot hieß es dann auf zur Trainingseinheit Nummer 4 an diesem Tag. Grit hatte schon darauf verwiesen: Teilnahme an der Sportlerdisco ist Pflicht. Ich habe schon lange nicht mehr so viel getanzt, die Musik umfasste den Geschmack der Jungen und, ähm, Alten, wir hatten wirklich Spaß. Und es gab das Déjà-vu zum Freitag – allein die Gewissheit, dass der Sonntag wieder um 7:00 Uhr im Wasser beginnen würde, ließ die Vernunft über den Spaß siegen.
Ja, der Wecker. Ohne Rücksicht klingelte er, und im Badspiegel guckten mich müde und dicke Augen an. Schon beim Umziehen hieß es: 11x 300 m, im Kopf überschlug ich = DAS SIND 66 BAHNEN! Na gut. Hopp und los, zwar wurden die Arme immer schwerer (die Beine waren es nach dem Tanzen sowieso) und die Bahnen immer länger, aber auch hier verging die Zeit. Und im Angesicht des Programmes wurde mir auch nicht kalt 🙂 !
Um 9:00 Uhr hieß es dann Wasser adè, allerdings fiel den müden Muskeln auch der Abschied von der heißen Dusche schwer. Nach dem Frühstück wanderten wir noch um den idyllischen Wutzsee, und diesmal ging auch niemand verloren. Es wurde viel erzählt und gelacht und es fühlte sich gut an. Ich hatte es geschafft, und klar war ich es auch. Das Traumwetter ließ das Stimmungsbarometer zusätzlich ansteigen, und Sabines gymnastische Einlage am Verkehrsschild in Lindow zauberte allen ein breites Lachen in die Gesichter. Ein letztes Mal aßen wir gemeinsam, inzwischen suchte Robin auch nicht mehr seine Brille, Grit nicht mehr unsere Einlasskarten für die Halle, Anja nicht mehr ihr Portemonnaie und Daphna nicht mehr ihre Tasche – alle hatten gefunden was sie zwischendurch mal gesucht hatten.
Und ich? Aus dem Lindow? vom Donnerstag wurde ein Lindow! für 2016, ich war und bin gern wieder dabei.

(Wer dabei war kann sicher die beiden ungenannten Autoren erahnen …)

Trainingszeitenänderung am Freitag

Achtung !! Änderung der Trainingszeiten am Freitag !

Liebe Mitglieder,

wegen anhaltender Kapazitätsprobleme haben wir in Absprache mit den anderen in unserer Schwimmhalle ansässigen Vereinen die Trainingszeiten am Freitag angepasst.
Das bedeutet, dass sich unsere Trainingszeiten am Freitag ab sofort für diese Saison leicht verändern werden. Unsere neuen Trainingszeiten liegen zwischen 16:00-18:00Uhr.
Für die Trainingsgruppe von Jörg-Uwe und Jule ändert sich nichts. Eure Trainingszeiten in der Zeit von 17:00-18:00Uhr bleiben bestehen.
Unsere Trainingszeit von 18:00-19:00Uhr entfällt und wurde auf 17:00‑18:00Uhr verschoben.
Alle Freitags-Schwimmer, die nicht in der Trainingsgruppe von Jörg-Uwe und Jule schwimmen, melden sich bitte bei Anja oder Ines zur Absprache der neuen Einteilung.

Euer Vorstand

Beginn der neuen Trainingssaison 2014/15

Voraussichtlich wird am 01.09.2014 (Montag) die Schwimmhalle Baumschulenweg wieder geöffnet.
Somit kann auch an diesem Tag unsere neue Trainingssaison starten.
An alle Mitglieder haben wir vor einigen Tagen per Post ein Schreiben mit den aktuellen (ggf. auch neuen) Trainingszeiten und Trainingsgruppen-Zugehörigkeiten verschickt. Diese Information müsste mittlerweile bei allen Vereinsmitgliedern eingetroffen sein. Sollte jemand keine Post bekommen haben – bitte nochmals per E-Mail oder Telefon nachfragen.

Die Einladung zur jährlichen Mitgliederversammlung (mit Vorstandswahl) lag diesem Schreiben ebenfalls bei. Also auch an dieser Stelle nochmals die Termininformation:

Wann: 25. September 2014 / 19:30 – ca. 21:15 Uhr
Wo: Sozialkulturelles Zentrum Ratz-Fatz, Schnellerstr. 81, 12439 Berlin

Training innerhalb der Osterferien 2014

Liebe Mitglieder,

auch in den anstehenden Osterferien findet das Training zu den gewohnten Trainingszeiten statt.
Einzige Ausnahmen sind Karfreitag (18.04.2014) und Ostermontag (21.04.2014). An diesen Tagen bleibt die Schwimmhalle für uns geschlossen und das Training fällt aus.

Euer Vereinsvorstand

Masters-Trainingslager in Lindow (10. – 12.10.2013)

Im Herbst 2014 fand, so wie schon in den vergangenen Jahren, unser Trainingswochenende der Masters im Sport- und Bildungszentrum Lindow statt.

Diesmal trafen wir uns vom 10. bis 12. Oktober 2013. Teilnehmen konnten alle interessierten Sportler der Wettkampfmannschaft I sowie unsere Masters-Sportler.

Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer verbrachten ein schönes Wochenende bei Training, Sport und gemütlichem Beisammensein.

Ein herzliches Dankeschön für die Organisation an Grit.

Weihnachtsschwimmen und Trainigspause zum Jahreswechsel 2012/13

Es weihnachtet sehr …..

Deshalb findet am 19.12.2012 wieder unser  traditionelles Weihnachts-Schwimmen statt.
In der Zeit von 17:00 – 19:00 Uhr veranstalten wir für unsere jüngeren Mitglieder Weihnachtsspaß um und im Wasser.
Alle jüngeren Mitglieder des TSV sind recht herzlich eingeladen.
(Weitere Information dazu stehen im Veranstaltungskalender)

Für alle Masters findet an diesem Tag wie gewohnt ab 19:00 Uhr (bis 21:00 Uhr) das Training statt.

Das letzte Trainig findet in diesem Jahr am 21.12.2012 (Freitag) statt.

Der Treptower Schwimmverein Berlin wünscht allen seinen Mitgliedern sowie deren Angehörigen eine schöne Weihnachtszeit, besinnliche und erholsame Tage sowie einen guten Rutsch ins Neue Jahr 2013.

Die Trainingssaison 2013 beginnt bereits schon am 2. Januar 2013 zu den gewohnten Trainingszeiten.

Der Vorstand des TSV

Master’s-Trainingswochenende in Lindow (19. – 21.10.2012)

Reisebericht vom Trainingslager der Masters 2012 in Lindow (Mark)

Link zum Sport- und Bildungszentrum Lindow

Willkommen zum Reisebericht vom Trainingslager der Master im Sport- und Bildungszentrum Lindow (Mark).
Bei wunderschönem Herbstwetter haben wir uns auch dieses Jahr auf den Weg nach Lindow gemacht. Ob es das Vierte oder Fünfte Mal war, konnte nicht genau geklärt werden.

Die Anreise dauerte diesmal etwas länger als sonst, da uns eine Ampel auf der B96 kurz vor Löwenberg aufgehalten hat. Alle die meiner Umleitungsempfehlung gefolgt sind, hatten mehr Glück und waren schneller da. Weiterlesen … →

Zeitweilige Schließung der Schwimmhalle (27.08.2012)

Bereits kurz nach Beginn unserer neuen Trainingssaisong mußte unsere Schwimmhalle bereits wieder schließen. Hier der Kommentar der Berliner Bäderbetriebe:

Liebe Bade- und Saunagäste,
bei einer Routineuntersuchung des Duschwasser ist ein erhörter Wert an Legionellen festgestellt worden.
Um jede theoretische Gefahr auszuschließen, haben wir uns in enger Absprache mit dem Gesundheitsamt entschieden. das Duschwasser nochmals zu beproben.
Das Bad muss leider bis zur Freigabe geschlossen bleiben.
Wir bitten um Ihr Verständnis.

Wir haben versucht, alle betroffenen Vereinsmitglieder per E-Mail / Telefonanruf (soweit die Kontaktdaten uns bekannt sind) zu erreichen. Wir bitten um Entschuldigung, wenn wir dabei jemand übersehen haben.
Bitte gebt uns für derartige Fälle eine aktuelle Telefonnummer bzw. E-Mail-Adresse.

Stand: 31.08.2012
Die Schwimmhalle  ist leider weiterhin ( bis mindestens 03.09.2012 ) aus den bekannten Gründen geschlossen.
Bitte informiert euch auch selbst auf der Homepage der Berliner Bäderbetriebe zu dem aktuellen Stand.
Euer Vorstand

Stand: 02.09.2012
Die Schwimmhalle öffnet am 03.09.2012 (Dienstag) wieder.
Somit startet auch unser Training am 04.09.2012 (Mittwoch) wieder wie gewohnt.
Ausgefallene Vorschwimmtermine werden nachgeholt. Die betroffenen Familien werden kontaktiert.
Euer Vorstand

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