Master’s-Trainingswochenende in Lindow (28.-30.10.2011)

Bilder und Berichte von unserem Masters-Trainingswochenende im
Sport- und Bildungszentrum Lindow

1. Tag(Freitag)

Endlich hatte das Warten ein Ende und es ging per Fahrgemeinschaft ins Sport- und Bildungszentrum Lindow, um sich ein ganzes Wochenende lang sportlich freiwillig quälen zu lassen. Wir Neulinge wussten ja überhaupt nicht, was wir zu erwarten hatten – mal hier und da ein wenig schwimmen oder die wirklich letzten Körner in Armen und Beinen mobilisieren, um nicht unterzugehen?

Tja, das sollten wir doch ziemlich schnell erfahren, denn schon kurz nach der Ankunft hieß es schnell das zugeteilte Zimmer finden, Sachen auspacken, Abendbrot essen (für uns immer noch eine wahnsinnige Vorstellung vor dem Schwimmen essen zu müssen), so gut es geht verdauen, Schwimmsachen zusammensuchen und ab in die Halle. Dort erwarte das Jubiläums-Geburtstagskind Sigrun eine schwimmende Überraschung mit Kerzen, Sekt und süßer Stärkung und natürlich der singende Geburtstagschor des TSV Berlin. Doch bevor groß gefeiert und geschmaust werden konnte, mussten die Kalorien erst abgeschwommen werden. Die Programme wurden  gestaltet von Jörg-Uwe, der die Masters damit in Form bringen wollte und von Biene, die sich was „Schönes“ für die Neulinge, der WK 1 ausgedacht hatte. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an Beide. Alle Schwimmer sahen nach jeder Einheit fix und fertig aus, also Ziel erfüllt.

Nach zweistündiger Schwimmeinheit hieß es flugs wieder in feiertaugliche Sachen hüpfen und mit Geburtstagskind Sigrun den Abend ausklingen lassen, bei leckerem Kuchen, Musik von DJ Matze und ausgelassener Stimmung. Wie sich herausstellt waren die jüngeren Neulinge nicht mit solcher Partyausdauer ausgestattet, wie die alteingesessenen Lindow-Schwimmer, die noch lange tanzten und die Lieder lauthals mitsangen. Aber der Respekt vor dem nächsten Morgen, an dem wir um 6:30 Uhr am Beckenrand stehen sollten, trieb uns doch schnell ins Bett.
Jule und Volker


2. Tag (Samstag)

Nach einer recht kurzen Nacht, hat unser Weckdienst Inge, pünktlich 6:10 Uhr an unseren Türen geklopft.

Katzenwäsche, Munddusche und hinein in die noch etwas feuchten kalten Badesachen…..

6:30 Uhr standen dann doch recht müde Masters am Beckenrand, um das Trainingsprogramm von Jörg-Uwe und Biene in Empfang zu nehmen.  Die Trainingseinheit hatte es echt in sich, meine Arme lahmen jetzt noch!!!!!!!!!!!!

Eine heiße Dusche nach ca. 3 km recht frischem Wasser und ein knurrender Magen mit voller Vorfreude auf das Sportlerfrühstück, zauberte uns allen ein Lächeln ins Gesicht. Nach einem entspannten Zusammensitzen, lockte uns auch schon der Fitnessraum, um eine Dehn- und Entspannungseinheit mit Karl und Biene, eine Tischtennispartie und im Spiegelsaal eine Runde Speedminton, inkl. Bodenturnen zu absolvieren.  Nach dem Mittagessen, genossen wir die Freizeit… jeder auf seine Art und Weise. Wie Familie Becker/Herzmann/Kohl/Großer diese nutzten, muss ich für Insider wohl nicht erklären. Doch für alle anderen: Eine kurze Wanderung um den See inkl. EISESSEN, Bilder schießen von springenden Eichhörnchen und das warme Herbstwetter genießen.

15:00 Uhr fand die nächste Trainingseinheit statt, die aus ein wenig, oder mehr Einschwimmen bestand und anschließender Videoanalyse und Wettkampfsimulation. Und wer noch nicht genug hatte, konnte sich in der Sauna von „Bademeister“ Matze ordentlich einheizen lassen.

Nach dem Abendbrot war das Programm sehr schnell klar, vorglühen, Spielerunde und schick machen für den bevorstehenden Tanztee….  . Ja, aber nicht so wie ihr jetzt wahrscheinlich denkt, der Höhepunkt dessen, war ein sehr spontaner Oberkörperstrip von unserem Tanzbär Karl. Ich muss wohl nicht erwähnen, dass unsere Mannschaft bei den Oldies unwahrscheinlich abgegangen ist.

Ich glaube, so gegen 01:30 Uhr waren dann die letzten im Bett, um wenigstens noch 5 Stunden Schlaf vor der nächsten Trainingseinheit zu bekommen.
Createt by Steffi und Stefan
Danke, dass wir das miterleben durften.


3. Tag (Sonntag)

Auch der letzte Tag sollte wieder früh beginnen. Wir durften dank Zeitumstellung eine Stunde länger schlafen, was nach dem „Tanztee“ des vergangenen Abends auch bitter nötig war. Trotz des zusätzlichen Schläferstündchens blickte man am Beckenrand in sehr müde und nur mittelmäßig motivierte Gesichter. Doch die Müdigkeit in den Gliedern sollte sich schnell wieder legen, denn die morgendlichen Programme strotzten nicht gerade vor Entspannung. Das Gefühl danach ist unvergleichlich, wenn man zum Frühstück geht, richtig wach ist und weiß, was man heute schon geschafft hat.

Doch leider geht so ein Wochenende zu schnell vorbei und so stand der traditionelle Spaziergang um den See schon vor der Tür. Wir starteten diesen bei herrlichem Herbstwetter. In gemütlichen Grüppchen ging es los, doch es gab sehr unterschiedliche Wanderziele, die einen wollten ein leckeres Eis essen, die anderen freuten sich auf das Mittagessen und eine kleine Gruppe wollte ganz abenteuerlich einen kleinen Schatz finden, der Dank GPS-Daten auch gefunden wurde. Am Mittagstisch saßen zum Abschluss entspannte und teils auch recht müde wirkende Gesichter, was die Verabschiedung kurz und schmerzlos machte. Als schönes Fazit waren sich alle einig, dass wir das nächste Jahr wiederkommen werden und so hat die Reiseleitung in Form von Grit (Danke für die Organisation) gleich für das nächste Jahr gebucht. Wir sind jetzt schon gespannt und voller Vorfreude….  !
Jule und Volker

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