Sprintcup der Masters in Rostock (04.05.2013)

Lange ist es schon her, doch hier nun der Nachtrag zum Wettkampf der Masters in Rostock. Kurz und bündig: es war ein schönes Wochenende mit tollem Wetter, Grillvergnügen am Strand, toller Unterkunft gleich hinter den Dünen und ein erfolgreicher Wettkampftag in einer noch nicht ganz fertig sanierten Neptunschwimmhalle.

Hier dazu das Protokoll mit den Ergebnissen im Detail:

  Protokoll: Sprintcup Rostock 2013 (85,2 KiB, 933 hits)

Bericht vom Wettkampf-Wochenende

Am Freitag, den 03. Mai, hat sich bei wunderschönem Wetter eine kleine unerschrockene Gruppe von Masters-Schwimmern auf den Weg nach Rostock zum 10. Sprintcup gemacht.

Im Gegensatz zu den anderen Jahren haben wir dieses Jahr in Warnemünde in der Jugendherberge Warnemünde übernachte. Das hatte den Vorteil, um an die Ostsee zu gelangen brauchten wir nur die Straße zu überqueren.
Der Wettergott war auf unserer Seite und unserem Vorhaben „Grillen am Strand“ stand nichts im Wege. Als um 18.30 Uhr die Letzten das Ziel erreicht hatten, konnte es losgehen. Essen, Windschutz, Grill, Getränke und Decken eingepackt und ab an den Strand, frei nach dem Motto „Pack die Badehose ein, nimm Dein kleines Schwesterlein …“.
Die Organisation des Aufbaus von Windschutz und Grill lag bei Jörg in den richtigen Händen. Er hatte in Beidem seinen Meister gefunden und niemand anderes hätte diese Aufgaben übernehmen können. Wir haben nicht nur gut und reichlich gegessen, sondern viel gelacht. Einen Sonnenuntergang am Strand gab es auch zu bewundern. Als uns allen langsam kalt wurde traten wir den Rückweg zur Jugendherberge an. Dort gab es noch einen kleinen Umtrunk, bevor es dann ab ins Bett ging, damit wir fit für den nächsten Tag waren.

Nach einem gemütlichen Frühstück im Wintergarten der Jugendherberge hieß es Abfahrt Richtung Neptun-Schwimmhalle Rostock. Diese war nach 17 Minuten Fahrtzeit erreicht. Dass in der Schwimmhalle etwas verändert wurde, hatten wir vom Veranstalter schon erfahren. Dies hatte zur Folge, dass wir um „Fünf Ecken“ und durch eine Baustelle gehen mußten, um in die Schwimmhalle zu gelangen.

Pünktlich um 10:00 Uhr begann dann der 10. Sprintcup in Rostock mit den 4x50m Freistilstaffeln. Da das Teilnehmerfeld nicht sehr groß war gab es immer mal wieder eine kleine Pause. Dies machte den Wettkampf sehr angenehm und jeder konnte sich zwischen den einzelnen Wettkämpfen gut erholen.
Nach einer Stunde Mittagspause, die  für ein Schläfchen oder gemeinsames Kartenspielen genutzt wurde, ging der Wettkampf mit den 4x50m Lagenstaffeln weiter.

Wir konnten den Wettkampftag mit einem positiven Resümee abschließen.  Es gab fast keinen unter uns, der nicht eine persönliche Bestzeit schwamm und das nicht nur einmal. Die Platzierung spielte dabei keine Rolle. Da gab es viel Lob von unserem Trainer Jörg-Uwe, aber auch den einen oder anderen Hinweis zur Verbesserung der Leistung und der Technik.

Wie ich schon erwähnt hatte war der Wettergott, da wir auch immer brav aufgegessen hatten, das ganze Wochenende auf unserer Seite. Aus diesem Grund haben wir unser eigentliches Vorhaben für Samstagabend kurzer Hand über den Haufen geschmissen. Wir fanden noch einmal Grillen am Strand viel verlockender als Essen zu gehen. Gesagt getan.
Zurück in der Jugendherberge gab es für den Ersten Hunger ein Fischbrötchen oder ein Eis, je nach Belieben. Dann hieß es Sachen zusammen packen und ab an den Strand. Windschutz & Grill aufbauen und einem gemütlichen Abend stand nichts mehr im Wege. Außer? Das Essen war wieder lecker, nur der aufkommende Wind meinte es nicht gut mit uns. Nachdem wir alle unsere Lebensdauer durch Kühlung verlängert hatten, ging es zurück zur Jugendherberge.
Den Sonnenuntergang am Strand mussten wir einsparen, da unser Zustand den eines Eisblockes sehr nahe kam. Den wirklich erfolgreichen Tag ließen wir dort noch in gemütlicher Runde ausklingen. Wir trafen uns alle noch um in gemütlicher Runde den erfolgreichen Tag zu beenden.
Ob es der Frischluftschock nach einem ganzen Tag in der Schwimmhalle war oder wir doch „Alt“ werden haben wir noch nicht herausgefunden. Eins ist Fakt, wir waren alle noch vor Mitternacht im Bett verschwunden.

Am Sonntag konnte ausgeschlafen werden, so dass alle ausgeruht zum Frühstück erschienen. Nach dem Frühstück wurden die Taschen gepackt und die Zimmer geräumt. Wer unser Rostock-Wochenende kennt weiß, dass wir jetzt noch nicht die Heimreise antreten. Auf unserem Plan stand eine Wanderung am Strand nach Warnemünde. Der Erste Halt war auf der Mole von Warnemünde vor dem Leuchtturm, zum Gruppenfoto. Wir haben uns dieses Jahr für das grüne Leuchtfeuer entschieden  „Alle bitte recht freundlich“. Dann ging es weiter zum Flanieren am Alten Strom. Wer wollte hat ein Eis bzw. ein Dänisches Softeis gegessen.
Bestaunen konnten wir dabei das Kreuzfahrtschiff „Queen Elizabeth“, welches im Hafen von Warnemünde vor Anker lag. Weiter ging unsere Wanderung durch Warnemünde. Am Neptunhotel angekommen teilte sich unsere kleine Gruppe. Die einen liefen am Strand zurück, die Anderen nahmen lieber den Weg an den Häusern entlang in Richtung Jugendherberge.
Bevor es dann endgültig Richtung Heimat ging, gab es für alle noch eine kleine Stärkung in Form eines Fischbrötchens und eines Kaffee´s.

Zusammenfassend kann ich sagen, unser Rostock-Wochenende 2013 hat sich wieder gelohnt. Zum 11. Sprintcup 2014 kommen wir wieder und wo wir übernachten werden steht auch schon fest. Dem Beschluss eines einzelnen Herrn haben sich alle angeschlossen. Unsere Reise wird uns wieder in die Jugendherberge nach Warnemünde führen.

 Grit

One Thought on “Sprintcup der Masters in Rostock (04.05.2013)

  1. Janosch schrieb am 31. Juli 2013 um 10:11 :

    Klasse Grit, ich hoffe im nächsten Jahr wird es wieder so erfolgreich mit soviel Spass für alle Beteiligten.

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