Ski-Winterlager 2010 (30.01. – 05.02.2010)

Unsere Wintersportler sind gesund aus dem Skilager im Ahrntal (Südtirol) zurück !!!

Bericht vom Winterlager 2010

Auch in diesem Jahr fand wieder unser nun schon traditionelles Winterlager statt. Wir haben uns diesmal nach St. Peter im Ahrntal in Südtirol – nicht Italien  – aufgemacht. Unsere Gruppe Ski fahrender Schwimmer bestand aus 24 Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen.

Los ging es am Samstag, den 30.01.2010. Die Zeugnisse waren verteilt und jeder freute sich auf die Ferien. Naja, für die „ganz“ Großen war es dann doch eher der Urlaub. Wir trafen uns auf dem P+R-Parkplatz am S-Bahnhof Altglienicke. In diesem Jahr waren wir die erste Gruppe im Bus, so dass der Bus pünktlich bereitstand und wir gegen 6:00 Uhr (in Worten sechs Uhr früh) starten konnten. Die zweite Gruppe haben wir in Meißen aufgenommen und jetzt ging es wirklich in Richtung Ziel. Aber bereits zwischen Nürnberg und München hatte uns die Wirklichkeit des ersten Ferientages in Berlin und Brandenburg fest im Griff. Außer uns waren noch einige Andere auf die Idee gekommen, ihre Ferien dem Wintersport zu widmen. Glücklich und auch etwas geschafft kamen wir nach bald 15stündiger Fahrt an unserer Pension in St. Peter an. Die folgenden schönen Skitage entschädigten uns für die lange Fahrt. An diesem Abend bekamen wir noch ein herrliches Abendessen. Die Zimmer wurden eingeteilt und schon wartete die erste Herausforderung auf uns. Einige unserer Gepäckstücke hatten nicht ihr Ziel erreicht. Sie waren bereits mit der Gruppe aus Meißen ausgestiegen. Dafür hatten wir als Pfand Gepäck von der Meißner Gruppe. Nach ein paar Telefonaten und eine halbe Stunde später war auch diese Herausforderung gelöst. Jeder hatte wieder das was ihm gehörte und das allgemeine Matratze horchen konnte beginnen. Schließlich wartete schon der erste Skitag auf uns und da wollten wir doch ausgeschlafen sein.

Gruppe_1

Gut ausgeschlafen oder wie nennt man das, wenn einen bereits um sieben eine sanfte Stimme ins Ohr „brüllt“ das die Nacht vorbei ist, und ordentlich gestärkt ging es an unserem ersten Tag in das Skigebiet Klausberg. Aber ohne Schuhe, Skier und Helm würde unser Skiausflug maximal ein Wanderurlaub werden. Also ging es zuerst einmal in die Skiausleihe. Hier wurde jeder mit dem fehlenden Material ausgestattet. Dann konnte es endlich auf den Berg gehen. Anja hatte bereits unsere Skipässe besorgt, so dass es sofort losgehen konnte. In jeweils vier 6-Gruppen und mit allem zum Ski fahren Notwendigem bepackt sind wir mit der Gondel auf 1.600 Meter gestiegen. Von dort aus begann der Abstieg an unseren Sammelplatz auf 1.200 Meter. Hier befand sich unser Lager bei den Pistenbullys. Diesmal wurde mit Sack und Pack gewandert. Während die einen sich zu Fuß auf den Weg gemacht haben, haben Patrick und Kerstin das Skigebiet erkundet und für das tägliche Mittagessen gesorgt. Die Pisten waren bestens präpariert und vom kleinen Hügel bis zum richtigen Berg war für jeden etwas dabei. So konnten alle jeden Tag etwas neues lernen und ihr Fähigkeiten verbessern. Einige ihre ersten Schritte auf Skiern, andere ihre ersten eigenen Kurven auf dem Hang und wieder Andere vertieften ihr Kurven, frischten das Gelernte aus dem letzten Jahr auf und übten das Lift fahren. Die fortgeschrittenen Fahrer durften unter der Aufsicht von Patrick selbstständig den Berg bezwingen. Damit wir auch von den anderen Skifahren gut gesehen wurden, hatten wir tolle leuchtende Warnwesten an. Leider hat es nicht immer geholfen. Aber niemand hat sich verletzt und der Schreck war wohl am Größten. Dabei ist es etwas Besonderes gewesen die Weste zu tragen, denn nur wer sie hatte durfte mit auf die „große“ Piste.

Die Schlacht um das Mittagessen fand in der Hütte Almboden statt. Wir hatten jeden Tag mehrere hausgemachte Gerichte zur Auswahl, so dass keiner hungern musste.

Gegen 15:30 Uhr begann dann unser täglicher Abstieg ins Tal und die Rückreise mit dem Skibus in die Pension. Am ersten Tag war der Weg zur Gondel noch ein Fußmarsch, aber in den nächsten Tagen fand dieser Teil schon für alle auf Skiern statt. Unsere Ausrüstung wurde sicher im Skidepot verwahrt. Niemand musste seine Sachen schleppen, außer die Skistiefel. Aber die Kleinsten konnten auch ihre Schuhe wechseln, um das Gehen ein wenig zu erleichtern. So ging ein schöner Skitag zu Ende.

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In der Pension angekommen hieß es erst einmal duschen und für den einen oder anderen auch ein kleines Nickerchen machen. Bis zum Abendessen gegen halb sieben blieb genug Zeit den Gameboy zu malträtieren. Dies führte meist zu Haufenbildung. Der Tischdienst musste seine Leidenschaft meist etwas eher aufgeben. Das Essen war jeden Tag Spitze, abwechslungsreich und selbst gekocht. Nach dem Essen stand der gemeinsame Spieleabend auf dem Programm. Zur Auswahl stand so ziemlich alles außer Gameboy, PSP, Handy oder MP3-Player. Für die Jüngeren brach die Sandmannzeit um halb neun an. Die etwas Älteren durften einen Wimpernschlag länger aufbleiben. Nach der Überdosis frischer Luft hatte niemand wirklich Einschlafprobleme, schließlich winkte der nächste Skitag schon wieder.Aber irgendwann ist alles vorbei und wenn es am Schönsten ist, soll man bekanntlich aufhören. Unser letzter Skitag kam deshalb auch am Donnerstag. Der Höhepunkt des letzten Tages war eine gemeinsame Fahrt auf den höchsten Punkt des Skigebietes in 2.510 m. Hier konnten selbst die Ski-Anfänger dabei sein, da auch „Fußgänger“ den Berg besteigen konnten. Auf 2.510 m erwarteten uns wunderbare Eisskulpturen, die verschiedene Sportarten darstellten. Wer wollte konnte noch auf die Spitze des Berges hoch kraxeln und von einem Aussichtspunkt die phantastische Aussicht genießen. Hoch ging es als Balletttänzer auf Zehenspitzen und runter sitzend. Die „Fußgänger“ fuhren danach wieder mit der Gondel und dem Sessellift nach unten. Die Gruppe um Patrick und die Gruppe der Fortgeschrittenen (Luca, Erik, Marius und Nico) und Grit durften mit Kerstin in weiten Kurven von 2.510 m auf 1.200 m hinab fahren. Am Ende des Tages fuhr eine Gruppe noch die Talabfahrt.

Dann hieß es endgültig Abschied nehmen. Die Skier, Schuhe und Helme wurden wieder abgeben und haben wahrscheinlich schon wieder einen neuen Besitzer gefunden. Die Koffer mussten gepackt werden, so dass möglichst jeder seine Sachen mitnimmt und auch alles noch zu geht. Noch einmal schlafen …

Nach einem kurzen Frühstück ging es am Freitag, 05.02.2010, mit dem Bus wieder nach Hause. Diesmal war unsere Fahrt bereits nach gut 12 Stunden beendet und die Eltern konnten ihre etwas müden Kinder in den Arm nehmen.

Zum Schluss noch ein dickes Lob an alle. Es war ein super Winterlager und hat viel Spaß gemacht. Danke und wir sehen uns im nächsten Jahr, wenn es wieder heißt „der TSV auf Skiern“.
Kerstin

Hier könnt Ihr nochmal einige Blicke per Webcam auf das Skigebiet werfen …


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