Sommerlager 2011 im KIEZ Güntersberge (06.-12.08.2011)

Endlich hatte das Warten ein Ende. Erst in der letzten Ferienwoche startete diesmal unser TSV-Sommerlager 2011 ins KIEZ Güntersberge.
Insgesamt waren wir 19 Kids und 2 Betreuer. Viele unter ihnen waren schon erfahrene „Sommerlagerhasen“.
Auch das sehr kinderfreuliche Busunternehmen „Peckermann-Reisen„, welches uns sicher ans Ziel brachte, war uns bereits gut bekannt.
Das KIEZ Güntersberge befindet sich mitten im Harz und damit verbunden sind natürlich Berge und eine wunderschöne Landschaft.

Diesmal hatten wir 4 sogenannte „Skihütten“ als Unterkunft. Schnell waren die Kids in den Hütten verteilt, die dies total cool fanden. Schlafen unter dem Dach und nur auf Matratzen. Wir hatten alle sehr viel Platz und so waren die Tage in den Hütten sehr harmonisch und es gab nur wenig Streitereien.
Eine eigene Tischtennisplatte komplettierte alles.
Gleich am Ankunftstag feierten wir noch in einer extra für uns feierlich hergerichteten Gaststätte Geburtstag. Aber nicht nur Einen – sondern – wenn schon denn schon – 3 x Happy-Birthday. Wer waren die Geburtstagskinder, werdet ihr euch fragen? Es waren Jördis, Wencke und Luca-Marten. Es war eine kleine, aber gelungene Party.
Dann wurde erst einmal das KIEZ erkundet. Nach dem Abendbrot wanderten wir noch durch den Wald und suchten das Schwimmbad. Hurra, erst verlaufen und dann doch gefunden. Als Belohnung durfte gleich das Wasser getestet werden … man war das kalt. Der Weg zurück war dann beschwerlich und müde fielen alle ins Bett.
Am 2. Tag fuhren wir nach Stolberg (Harz) und machten das Freizeitbad “Thyra Grotte“ unsicher. Wir hatten alle viel Spaß. Eine Trainingseinheit musste aber jeder absolvieren.
Leider war die Zeit viel zu schnell zu Ende und wir mussten uns wieder vom Wasser verabschieden.

Am Abend machten wir uns alle schick für die Disco. Diesmal sogar mit Flirttreff. Es war echt niedlich zuzuschauen. Was da so geschrieben wurde und wie auch unsere Kids drauf reagierten.Die anderen Tage des Sommerlagers waren ebenfalls voll aus geplant.An einem Tag besuchten wir ein Mausefallenmuseum, wo viele verschiedene Mausefallen, Toilettenstühle und Sitze zu besichtigen waren. Auch ganz alte Dinge von früher. Unsere Kids wurden doll in das Erzählte mit einbezogen, so dass sie vom Besuch total begeistert waren. Auch wir 2 Betreuer fanden es toll.
Auf jeden Fall ein Tipp zum Weiterempfehlen.
Höhepunkt unserer Woche war der Tagesausflug zum Hexentanzplatz mit Seilbahnfahrt und Fahrten auf der Sommerrodelbahn.
Wir hatten sogar die Möglichkeit, uns eine Mystery Show über Hexen anzuschauen – was manchmal etwas gruselig war.
Die Fahrten mit der Sommerrodelbahn war für die Kids aber unvergesslich.
Natürlich mussten dann auch noch die restlichen Eurosfür Geschenke ausgegeben werden.
Die Talfahrt mit der Seilbahn kostete uns Betreuern viel Einfühlungsvermögen. Gab es doch unter den Kids einige, die dabei Angst bzw. Höhenangst hatten.
Aber am Ende kamen aber alle Kids und Betreuer gesund und munter ins Tal.
Zur Belohnung gab es noch eine Freifahrt für den Hexenbesen oder einmal Trampolin springen. Danach ging es zurück ins KIEZ.

Am Abend bekamen wir Besuch von einer Gruppe russischen Kindern und Jugendlichen, die mit uns ein Interview führen wollten. Sie waren dabei Deutsch zu lernen und baten uns ihnen zu helfen, was für unsere Kids keine Frage war.

Ich konnte viele Dinge aus dem Russischen ins Deutsche bzw. umgekehrt übersetzen.
Am darauffolgenden Tag waren unsere Kids beim Unterricht der russischen Kids dabei und führten untereinander Dialoge. Sie haben es Alle ganz gewissenhaft und trotzdem sehr natürlich erledigt.
Was machten wir noch so im Sommerlager? Unter anderem einen Bummel durch den kleinen Ort Güntersberge, viel lecker Eis essen, unsere eigene kleine Ulk-Olympiade durchführen, Basteln mit Naturmaterialien, Minigolf spielen im strömenden Regen, Kinobesuch, Disco am Abend, viel TT spielen, Spielplätze unsicher machen und Waldspaziergänge.
Für unser leibliches Wohl war im Sommerlager ebenfalls gut gesorgt. Das Essen im KIEZ war einfach nur lecker und ausreichend für alle. Für Jeden gab es etwas, was ihm schmeckte.
In den Hütten beschäftigten sich die Kids auch mit ihren eigenen Spielen, mit Malen und wie immer auch mit dem Schreiben einer Postkarte für zu Hause.

Unser Sommerlager beendeten wir erstmalig mit einem ganz großen Lagerfeuer. Es wurde viel erzählt und die Kids bedankten sich bei uns Betreuern mit so tollen Worte, das wir mächtig berührt waren.
Auch wir Betreuer konnten nur positive Worte finden.
Es war eines der schönsten TSV-Sommerlager, welches wir 2 Betreuer durchgeführt hatten und dies ermunterte uns, im nächsten Jahr mit den Kids wieder in ein Sommerlager zu starten.
Schweren Herzen, aber gut gelaunt, traten wir die Heimreise an.
Wieder in Berlin – Grünau angekommen, konnten wir alle Kids gesund und munter an ihre Eltern übergeben.
Eine Sache habe ich fast noch vergessen, diesmal brauchten wir zum Glück keine Bekanntschaft mit Ärzten bzw. Krankenhäuser machen müssen 🙂

Marina & Thomas Lipski

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